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Alltag

Duft von Apfelbl?ten mischte sich mit herber Landluft. Vogelgezwitscher mit dem Gemecker der Ziegen. Der Hahn Konstantin hat gerade einen fetten Wurm gefunden und machte lautstark darauf aufmerksam. Die jungen H?hner st?rmten hin - die ?lteren hielten es der Aufregung nicht wert, und sonnten sich weiter. Die Schweine sahen dem Treiben mampfend zu - soviel sie durch ihren Dampf sehen konnten.
Manch einer mag diese Szene idyllisch finden. Wenn man allerdings so etwas t?glich mehrmals erlebt h?lt man es schlicht f?r sterbenslangweilig.

So ging es auch der zweitj?ngsten Tochter der Bauersfamilie. Gerade sa? sie in ihrem geheimen Schlupfwinkel oben in der Scheune, die Zunge zwischen den Lippen - so sehr konzentriert sie sich auf Ihre Arbeit. Sie setzte m?hevoll eine Art Konstrukt auf den Reif der ehemaligen Ohrensch?tzer ihrer Mutter. Zum Gl?ck war diese eher zerstreut und dachte, sie h?tte sie verlegt.

Im Hof stoben pl?tzlich die H?hner verschreckt auf.
"ANAAAAAAAAAAAY!" Die Stimme der B?uerin w?tete ?ber den ganzen Hof, begleitet von dem Chor des gackernden Federviehs. Endlich - nach der bangen Frage, ob vielleicht der Ninetail sich das Tier geholt hatte - hatte sie Luthie gefunden. Ganz hinten im H?hnerstall hatte sie sich hinter dem Stroh versteckt und ver?ngstigt gegackert. Die kleine H?hnerdame war der heimliche Stolz der Hofherrin. Das einzige wei?e Huhn im Besitz. Doch wie sah es jetzt aus? Der B?uerin standen fast die Tr?nen in den Augen.

F?nf Steinw?rfe weiter schreckte Anay aus ihrer Besch?ftigung hoch.
"Pecomist!" fluchte sie. Sie beeilte sich die verr?terischen Federn von den harzigen Fingern zu knibbeln - aber durch das Resin war es leichter gesagt als getan. Das Zeug klebte wirklich verflixt gut. Hastig - aber vorsichtig versteckte sie das, woran sie gearbeitet hatte unter dem Heu. Schnell huschte sie zum Heukran und nutzte Ihn als Aufzug nach unten. Sie achtete immer peinlich darauf, dass die Ger?tschaft gut ge?lt war und kein Ger?usch sie verriet. Schnell schl?pfte sie durch die geheime T?r, die durch ein loses Brett entstand und kam seelenruhig hinter der Scheune hervor um auszuschlie?en, dass sie sich darin aufgehalten hatte. Vorsichtshalber nahm sie einen gro?en Strohballen mit, damit sie ihre H?nde unter den goldenen Halmen verstecken und besch?ftigt aussehen konnte.

"ANAAAAAA...., ah, da bist du ja." Der Unterton in der Stimme ihrer Mutter war eine knurrige Mischung aus "Hab ich dich" und "na warte!" Anay beeilte sich um so mehr so unschuldig wie m?glich auszusehen. Anklagend hielt ihr ihre Mutter die arme Luthie hin - die ver?ngstigt gluckend zu dem M?dchen hinschielte. Es sah j?mmerlich aus: Bis auf Brust und den Stellen unter den Fl?geln waren alle gr??eren Federn abgeschnitten worden. Nur noch die R?hren der Kiele standen aus der Haut und zwischen den weichen Flaumfedern hervor. Anay versuchte erschrocken und mitleidig zu wirken: "Odin! Was ist denn mir der armen Luthie geschehen?"
Das fragst du noch?" keifte ihre Mutter sie an. "Ein Ninetail hat wohl keine Schere um die Federn abzuschneiden..." Die Augen der B?uerin funkelten rachs?chtig.
"?hhhh... eine Krankheit?" riet Anay "Bei der allle Federn an einer bestimmten Stelle abbrechen?" Doch ihre Mutter schien etwas entdeckt zu haben. - Der Kopf der Bauersfrau lief rot an - und Anay tat sich auf einmal schwer mit der Entscheidung, ob ihr jetzt zu hei? oder zu kalt war.
"Du gehst SOFORT in den Stall und mistest aus" schrillte ihr die Stimme in den Ohren.
"Aber ich hab die Ziegen doch heut fr?h erst..." fing die Tochter an.
"DEN SCHWEINESTALL!" herrschte die Frau sie an. Murrend und immer noch mit dem Strohballen in der Hand schlurfte das M?dchen zum Schweinekoben. Ein leichter Windzug blies eine wei?e Feder in die Sonne, die gerade noch in Anay?s mittelbraunen Haaren festhing.

Dabei wollte sie sich doch nur Angelwings basteln...

Erinnerungen an die Kindheit

Angelwing - dieser sagenhafte Kopfschmuck, dem man die magische F?higkeiten zusagte den Tr?ger vor normalen und magischen Angriffen (insbesondere von D?monen) zu sch?tzen und ihm Schnelligkeit und Geschicklichkeit zu verleihen.

Gedankenverloren schaufelte Anay den Mist in den Karren. Die arbeit war nichts besonderes f?r sie ? jeder der Familie war mal daran in den St?llen f?r Sauberkeit zu sorgen. So taten es ihre H?nde alleine ? w?hrend sie sich erinnerte:

Ihr Onkel hatte ihr von diesem wertvollen Artefakt erz?hlt. Stundenlang hatte sie den Geschichten seiner Abenteuer zuh?ren k?nnen. Und er konnte sie so wunderbar vorbringen, dass das kleine M?dchen auf seinem Scho? sie fast miterlebte. Sie h?rte von gef?hrlichen Monstern, mutigen Schwertk?mpfern, bet?rend sch?nen T?nzerinnen, dunklen Orten und... Sch?tzen. Wenn von Sch?tzen die Rede war funkelten ihre blaugrauen Augen so sehr, dass sie gr?n schimmerten. Und ihr sonnengebr?untes Gesicht strahlte. Sie liebte einfach sch?ne und glitzernde Dinge ? ihr Spitzname unter den Dorfkindern war nicht umsonst ?Elster?. Oft war sie unter dem Zuh?ren im auf dem Scho? ihres Onkels Remy eingeschlafen und tr?umte die Abenteuer im Schlaf weiter. Am n?chsten morgen war er dann entweder in ihrem Versteck ? er war der Einzige, der es sonst noch kannte ? oder er hatte ihr dort ein kleines Andenken zur?ckgelassen. Ein richtiges kleines Schatzk?stchen hatte sie inzwischen mit diesen Geschenken ? jahrelang hatte sie sie gesammelt. Immer wieder war er zu ihrem Treffpunkt gekommen ? und ist von dort aus auch wieder seiner Wege gezogen. Im Haus der Familie war er so gut wie nie ? dort hatte er den Ruf eines gemeinen R?uber und war nicht gern gesehen. Selbst wenn er zur Familie geh?rte. Doch Anay war das egal ? sie verg?tterte diesen gro?en Mann mit den ruhigen Augen.

Anay streckte sich, wischte sich mit dem ?rmel den Schwei? von der Stirn und blinselte in die Sonne. Was er wohl gerade macht? Er war mich schon lange nicht mehr besuchen. Sie schob den vollen Karren zur Mistgrube ?noch eine Ladung und sie konnte das Stroh in den Koben verteilen. ?Oh wie ?det mich das alles hier an!? schimpfte sie ? und donnerte den Karren an die Mauer. Wie ein Roda Frog schnaubend stampfte sie zur?ck zum Schweinestall und schaufelte weiter Mist. Immer das gleiche ? immer der selbe Trott. Ein hei?es Bad und einen Tag Faulheit galt als gr??ter Luxus im Dorf ? den man sich jaaaa nicht allzu oft g?nnen sollte. Anay hielt das f?r Bl?dsinn ? sie liebte das Leben und wollte es genie?en. ?Oh wie toll ? es ist Erntezeit!? ?ffte sie die Dorfleute nach. Und dachte an die j?hrliche Schinderei in der bratenden Sonne. Immer die gleichen Tratschereien, immer die gleiche Witze, die gleichen Gesichter. Das aufregendste was im letzten Jahr passiert war ist der Hund gewesen, der voller Jagdeifer der Katze auf den Baum gefolgt war.

So, die letzte Fuhre war geschafft. Die Schweine freuten sich ?ber das frische Stroh und w?lzten sich darin, kaum das es verteilt war. ?Toll ? viel Unterschied sieht man ja nicht zu vorhin,? muffelte Anay, als sie die Tiere dabei beobachtete. Genervt zupfte sie die Strohalme von ihren H?nden ? sie klebten immer noch von dem Resin. Sie wird wohl die Wurzelb?rste aus der Waschk?che in Anspruch nehmen m?ssen, wenn sie sie sauber bekommen wollte.
7.6.05 19:10


*froi* neues Layout *wiebl?drumh?pft*
auch wenn noch nicht alles klappt

Nein, leider nicht selbergemalt /sweat
Die Quelle des Spa?es findet ihr ganz unten bei den Links

Dija
3.6.05 16:46




Ein lauer Sommerabend?

(ooc Achtung - dieser Text bezieht sich auf den Eintrag von Yaiiri am 19.05.!)

?und St. Diana nutzte die freie Zeit zwischen Abendessen und Sp?tmesse. Sie spazierte durch den einsamen Wald um ihren Kopf nach dem aufw?ndigen Studium f?r die Priesterpr?fung wieder etwas freier zu bekommen. Der erste Holunder verbreitete seinen verlockenden, s??en Duft. ?Oh sch?n, Rehe? , freut sie sich als sie an ihrer Lieblingslichtung vorbeikommt. Gerade bewunderte Diana die goldenen Lichtflecke auf dem weichen Gras ? als die edlen Tiere davonstoben. Die junge Acolytin schwankte ? und st?tzte sich an der gro?en Buche ab. Sie sah immer noch die Lichtung, doch gleichzeitig?wurde es ihr ganz kalt, Schatten zogen auf und ein unheimlicher Schauer schien durch die B?ume zu gehen. Dunkelheit. Ihr Herz raste heftig schmerzend und ein grausames Angstgef?hl nahm ihren Bauchraum ein. Als h?tte sie eine sehr schlimme Nachricht erhalten. Wie aus weiter Ferne h?rte sie etwas. Ein Schluchzen. Und Diana keuchte auf als sie die Stimme erkannte: Feya! Yaiiri! Etwas furchtbares musste mit ihr geschehen sein.

Der Schrei eines Greifvogels riss sie wieder in den sommerlichen Wald, den sie so gut kannte. Doch ein giftiger Geschmack war in ihrem Mund und in ihrer Brust f?hlte es sich an, als w?re dort Eis. An die Sp?tmesse dachte sie schon gar nicht mehr. Hell strahlte das Portal nach Hause ? nach Payon. Erst als sie in ihrem Zimmer war, bemerkte sie, dass sie wohl den ganzen Weg geweint haben musste.

Zitternd krakelte die Feder ein paar Zeilen auf ein hastig abgerissenes St?ck Pergament.
?Wie geht es dir Seelenfeya, ich mache mir Sorgen ? bitte antworte mir so schnell du kannst. Liebende Gr??e, St. Diana?

Ihre Gef?hle m?ssen sich ?bertragen haben: Die Tauben flogen hektisch im Schlag umher ? Sie brauchte lange um eine f?r den so eiligen Dienst aus dem K?fig zu fischen. Mit fahrigen Bewegungen wurde die Kapsel am Fu? des Vogels befestigt und das Tier auf die Reise geschickt.
?Flieg schnell!? rief sie ihm nach, als er im Violett des Abendhimmels aufstieg. Sie sah der Taube noch nach, als nichts mehr au?er den Sternen am Nachthimmel zu erkennen war. Und auch die zerflossen als immer wieder schlimmste Bef?rchtungen in der jungen Frau aufstiegen.

Verzweifelt versuchte sie die ?bungen, die ihr die Einsiedlerin Mutter Mathilda gelehrt hatte. Diese war der ?berzeugung, dass man mit Sorgen und Bef?rchtungen nur noch schlimmeres verursachte. Ihre ?bungen waren nun die Hoffnung, dass gute Gef?hle das Schicksal wenden w?rden wenn sie aus den Tiefen des Herzens aufstiegen. Die Acolytin setzte sich auf die zur?ckgeschlagene Bettdecke und versuchte Ruhe zu finden.
?Wie w?rde es sich anf?hlen, wenn ich jetzt vollkommen gl?cklich w?re??

Mit Alfiriel Shi und Yaiiri auf der Jagd. Weiches, silbriges Haar ? Feuerschein vergoldet es. Der Schein einer Wand aus Feuer ? von ihrer Feya heraufbeschworen. Z?rtliche Gef?hle streichelten das Gedankenbild.
?Oh, Seelenfeya ? ich bin so froh, dass es dir gut geht!? Sie versank mit ganzem Herzen in der Umarmung. Pl?tzlich wurde der K?rper der Zauberin weich, erschlaffte. Erschrocken legte Diana ihre Geliebte auf den Boden. Hellrotes Blut floss aus ihrem Mund, ihrer Nase ? jede Heilung kam zu sp?t ? St. Diana sah den Blick in den sch?nen Augen brechen?


?NEIN!? Schluchzer sch?ttelten die junge Frau auf ihrem Bett. Nur ein Wimmern kam von ihren Lippen:
?Nein? Feya ? oh M?chte dieser Welt ? nicht DAS!?

Aber sie wollte wenigstens das tun, was sie im Moment vermochte. Also startete Diana einen zweiten Versuch mit den ?bungen ihrer Mentorin aus fr?her Acolytenzeit:

Sonnenschein glitzerte auf dem Wasser ? weiches Gras am Flussufer ? die V?gel sangen, die Bl?ten zitterten in der sanften Brise. Das Flussgra? - wie lange Haare wogte es. Bunte Herbstbl?tter schwammen vorbei ? bildeten einen roten Teppich f?r den K?rper der Erzmagierin ? die toten Augen in den blauen Himmel gerichtet?
?ihr zerschmetterter, zarter K?rper auf harten Felsen einer Schlucht?
?von Pfeilen an den Baum gebohrt?
?Geier, die sich auf die Leiche st?rzten, die silbrigwei?en Haare ?ber den W?stensand flie?end?


?NEEEEEIIIIIIIIIIN! Nein, nein? Feya??

Jeglicher Mut ? jegliche Beherrschung und Kraft f?r weitere ?bungen war zerbrochen. Und nur das durchn?sste Kissen erz?hlte am n?chsten Morgen von den geflossenen Tr?nen.

19.5.05 18:21


So endlich mal etwas staubgewischt hier ^^

Und wieder etwas Hintergrundgeschichte in das "Buch St. Diana" eingetragen - viel Spa? beim Lesen ^^

Dija
16.5.05 21:04


Hier hab ich mal einen Vorschlag f?r ein neues Gildenlogo:



Das rosane wird Ingame durchsichtig

Dij
5.5.05 23:40


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