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Chronik St. Diana


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St. Diana



Ein lauer Sommerabend?

(ooc Achtung - dieser Text bezieht sich auf den Eintrag von Yaiiri am 19.05.!)

?und St. Diana nutzte die freie Zeit zwischen Abendessen und Sp?tmesse. Sie spazierte durch den einsamen Wald um ihren Kopf nach dem aufw?ndigen Studium f?r die Priesterpr?fung wieder etwas freier zu bekommen. Der erste Holunder verbreitete seinen verlockenden, s??en Duft. ?Oh sch?n, Rehe? , freut sie sich als sie an ihrer Lieblingslichtung vorbeikommt. Gerade bewunderte Diana die goldenen Lichtflecke auf dem weichen Gras ? als die edlen Tiere davonstoben. Die junge Acolytin schwankte ? und st?tzte sich an der gro?en Buche ab. Sie sah immer noch die Lichtung, doch gleichzeitig?wurde es ihr ganz kalt, Schatten zogen auf und ein unheimlicher Schauer schien durch die B?ume zu gehen. Dunkelheit. Ihr Herz raste heftig schmerzend und ein grausames Angstgef?hl nahm ihren Bauchraum ein. Als h?tte sie eine sehr schlimme Nachricht erhalten. Wie aus weiter Ferne h?rte sie etwas. Ein Schluchzen. Und Diana keuchte auf als sie die Stimme erkannte: Feya! Yaiiri! Etwas furchtbares musste mit ihr geschehen sein.

Der Schrei eines Greifvogels riss sie wieder in den sommerlichen Wald, den sie so gut kannte. Doch ein giftiger Geschmack war in ihrem Mund und in ihrer Brust f?hlte es sich an, als w?re dort Eis. An die Sp?tmesse dachte sie schon gar nicht mehr. Hell strahlte das Portal nach Hause ? nach Payon. Erst als sie in ihrem Zimmer war, bemerkte sie, dass sie wohl den ganzen Weg geweint haben musste.

Zitternd krakelte die Feder ein paar Zeilen auf ein hastig abgerissenes St?ck Pergament.
?Wie geht es dir Seelenfeya, ich mache mir Sorgen ? bitte antworte mir so schnell du kannst. Liebende Gr??e, St. Diana?

Ihre Gef?hle m?ssen sich ?bertragen haben: Die Tauben flogen hektisch im Schlag umher ? Sie brauchte lange um eine f?r den so eiligen Dienst aus dem K?fig zu fischen. Mit fahrigen Bewegungen wurde die Kapsel am Fu? des Vogels befestigt und das Tier auf die Reise geschickt.
?Flieg schnell!? rief sie ihm nach, als er im Violett des Abendhimmels aufstieg. Sie sah der Taube noch nach, als nichts mehr au?er den Sternen am Nachthimmel zu erkennen war. Und auch die zerflossen als immer wieder schlimmste Bef?rchtungen in der jungen Frau aufstiegen.

Verzweifelt versuchte sie die ?bungen, die ihr die Einsiedlerin Mutter Mathilda gelehrt hatte. Diese war der ?berzeugung, dass man mit Sorgen und Bef?rchtungen nur noch schlimmeres verursachte. Ihre ?bungen waren nun die Hoffnung, dass gute Gef?hle das Schicksal wenden w?rden wenn sie aus den Tiefen des Herzens aufstiegen. Die Acolytin setzte sich auf die zur?ckgeschlagene Bettdecke und versuchte Ruhe zu finden.
?Wie w?rde es sich anf?hlen, wenn ich jetzt vollkommen gl?cklich w?re??

Mit Alfiriel Shi und Yaiiri auf der Jagd. Weiches, silbriges Haar ? Feuerschein vergoldet es. Der Schein einer Wand aus Feuer ? von ihrer Feya heraufbeschworen. Z?rtliche Gef?hle streichelten das Gedankenbild.
?Oh, Seelenfeya ? ich bin so froh, dass es dir gut geht!? Sie versank mit ganzem Herzen in der Umarmung. Pl?tzlich wurde der K?rper der Zauberin weich, erschlaffte. Erschrocken legte Diana ihre Geliebte auf den Boden. Hellrotes Blut floss aus ihrem Mund, ihrer Nase ? jede Heilung kam zu sp?t ? St. Diana sah den Blick in den sch?nen Augen brechen?


?NEIN!? Schluchzer sch?ttelten die junge Frau auf ihrem Bett. Nur ein Wimmern kam von ihren Lippen:
?Nein? Feya ? oh M?chte dieser Welt ? nicht DAS!?

Aber sie wollte wenigstens das tun, was sie im Moment vermochte. Also startete Diana einen zweiten Versuch mit den ?bungen ihrer Mentorin aus fr?her Acolytenzeit:

Sonnenschein glitzerte auf dem Wasser ? weiches Gras am Flussufer ? die V?gel sangen, die Bl?ten zitterten in der sanften Brise. Das Flussgra? - wie lange Haare wogte es. Bunte Herbstbl?tter schwammen vorbei ? bildeten einen roten Teppich f?r den K?rper der Erzmagierin ? die toten Augen in den blauen Himmel gerichtet?
?ihr zerschmetterter, zarter K?rper auf harten Felsen einer Schlucht?
?von Pfeilen an den Baum gebohrt?
?Geier, die sich auf die Leiche st?rzten, die silbrigwei?en Haare ?ber den W?stensand flie?end?


?NEEEEEIIIIIIIIIIN! Nein, nein? Feya??

Jeglicher Mut ? jegliche Beherrschung und Kraft f?r weitere ?bungen war zerbrochen. Und nur das durchn?sste Kissen erz?hlte am n?chsten Morgen von den geflossenen Tr?nen.

19.5.05 18:21



Die kleine Acolytin r?kelt sich im Bett. Die Sonne kitzelt sie an der Nase. Hmmmmmm *streck*.
"Warum habe ich denn so ein gl?ckliches Gef?hl im Bauch," wundert sie sich.
Das Gef?hl scheint zu explodieren, als sie sich daran erinnert:
Sie hatte Ihre Seelenschwester wiedergefunden! Und alles war wieder in Ordnung - mehr noch *kicher*... naja...
St. Diana, hat nun auch Klarheit, wen sie liebt.
Sie sch?lt sich aus der Bettdecke und blickt auf ihre Saints Robe, die auf dem Stuhl darauf wartet angezogen zu werden.
Ein Abzeichen glizerte im Sonnenlicht:

Die Silberne Lotosbl?te ihrer neuen Gilde.

Die Gilde von Alfiriel Shi.

3.5.05 22:49




Endlich ist St. Diana angekommen. Nur noch ein paar zeny sind ihr geblieben. Da sie schnell ankommen wollte ist sie mit Kaffra Warp gereist und ist nun in Alde Baran am Clock Tower.

Leider hat sie Yaiiri nicht gefunden - aber sie wartet tapfer weiter.

Daf?r traf sie eine alte Bekannte: Galathea.

Sie erz?hlte, das sich Yaiiri und Michbeck wohl sehr m?gen. Ihr wurde es ganz kalt. Und Fay soll eine Verwandte von Yaiiri sein? Ist das wohl m?glich?

Jedenfalls versprach Galathea das, wenn sie Yaiiri treffen sollte, sie sie bitten wird sich bei St. Diana zu melden.
2.5.05 01:28




Leer wie der Blick eines Zombies aus der H?hle bei Payon stolperte St. Diana durch Amatsu.
Fast w?re sie ?ber das Poring eines Priesters gefallen, der ihr ?rgerliche Worte nachrief.
Doch sie bemerkte nichts.
Sie lief...
Irgendwohin...ziellos.

Yaiiri ist fort ... ihre Seelenfreundin ist fort...
Es traf sie wie ein Schlag.
Ohne zu sagen, wo sie hingeht und ohne auch nur ein "Lebewohl" zu sagen.
"Was ist nur geschehen?" fragte sich die Acolytin verzweifelt.
Sie hatte geh?rt, sie h?tte sich von dem Gildenleader getrennt. Die Dragoon Spirits waren dabei auseinanderzubrechen. Die Gef?hrten, die St. Diana am meisten bedeuteten waren gegangen.

Sie erinnerte sich noch genau, wie sie Yaiiri zum ersten Mal traf. Es war in Prontera. Damals durch fuhr es sie beim Anblick der - damals noch- Magierin Yaiiri. Sie hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie getroffen. Und doch...

Und doch war es St. Diana damals, asl w?rde sie die Magierin schon sehr lange kennen.
"mein Twin!" schoss es ihr durch den Kopf - und sie wusste mit dem Gedanken nichts anzufangen. Sie fragte den Abt, der sie schon damals im Orden als Acolytin betreute, um Rat.
"Manchmal treffen sich Seelen in mehr als nur in einem Leben, " hat er nur kurz geantwortet. Er hatte noch nie viele Worte gebraucht.

Und so nannte Dt. Diana die Zauberin Yaiiri im Geheimen ihre "Seelenfreundin".

"Habe ich mich zu wenig um dich gek?mmert, Feya?" fragte sie sich nun, durch Amatsu wankend.
Ja, sie hate sich sehr in ihre Ausbildung vertieft. Wollte sie doch bald ihrer Gilde - und damit auch der Co Leaderin - als vollwertige Priesterin zur Verf?gung stehen.
Dann, nach der Hochzeit von Alfiriel, war sie lange fort, bei Mutter Mathilda gewesen, um sich nach dem Vertrauensbruch von Jira wieder zu fassen.
"Oh Feya, hast du dir auch solche Sorgen gemacht, weil ich ohne etwas zu sagen so lange weg war? Was habe ich dir nur angetan? - Aber ich habe dich gesucht - ich konnte dich nicht finden."

Pl?tzlich riss sie ein schwerer, s??er Duft aus ihren Gedanken.
Ohne es zu merken war sie bis zum Baum der Verliebten gelaufen. Aber der sonst so liebliche Duft der Bl?ten erschien ihr heute fast widerlich s?? und schwer, ja dr?ckend.

Hier hatte ihr Jira den Heiratsantrag gemacht.
Und seinen ersten "Beinahe"-Betrug gebeichtet.

Doch pl?tzlich wurde ihr klar, dass sie zwar wohl entt?uscht und verletzt ?ber Jiras Tat gewesen war, als er sich letztendlich doch f?r Galathea entschieden hatte. Aber eher, weil sie sich erniedrigt f?hlte, nicht weil sie eine Liebe verloren hatte. Ihr Herz brannte f?r jemand anderen - und jemand anderes war wie ein Teil von ihr...

"Mein Herz brennt... " St. Diana stockte der Atem als es ihr klar wurde: "... f?r Alfiriel? - Aber gleichzeitig ist Yaiiri wie ein Teil von mir - ohne sie bin ich ..... unvollst?ndig!" Die Umgebung zerfloss vor ihren Augen.
"Oh , Hilfe! Kann es sein? Ich, als Ordensfrau liebe... ZWEI Frauen? - Was MACHE ich nur?"

Wenigstens eines war St. Diana nun v?llig klar - bei den Dragoon Spirits w?rde sie keinen Freiden mehr finden. Aber w?rde Tessai kun sie gehen lassen? Sie, als Heilerin? Und wie kann sie es mit ihrem Glauben vereinbaren, dass sie vielleicht Frauen liebt?

Ein verr?ckter Gedanke schoss ihr durch den Kopf: "Ob der Orden mir ?berhaupt die Zulassung zur Priesterpr?fung erteilt?"

St. Diana hielt es nun nicht mehr unter dem bl?henden Baum aus, dessen Geruch ihr fast wie ein Gestank geworden ist. Sie rannte, ja fl?chtete zum Hafen, st?rmte dabei fast Mis Amatsu ?ber den Haufen.

"Al de Baran - beim Clock Tower, da muss ich hin! Dort finde ich am ehesten meine Seelenfeya! Nur mit ihr zusammen bin ich "ganz". Und nur so schaffe ich es!"


(Bilder folgen )
1.5.05 20:53




Ich habe eine nette kleine Acolytin getroffen ^^ ~Kitiara~.
Zusammen mit einem J?ger aus der Gilde und einer Bekannten von ihm haben wir den Amatsu quest gemacht. Was f?r ein Theater...

Letztendlich waren wir dann doch im Maze. Um zu sehen, dass Kitiara von einem Firelockschuss umf?llt XD. Na dann muss ich wohl noch besser supporten.
26.4.05 01:25


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